Prähospitale Notfallmedizin
Kritische Zustände früh erkennen, gezielt handeln – prähospitale Notfallmedizin erforscht medizinische Grundlagen und Versorgungskonzepte vor dem Eintreffen im Krankenhaus.
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01
Charakteristika der notärztlichen Einsätze im ländlichen Bereich
Um die Bedürfnisse für telemedizinische Anwendungen im Rettungsdienst besser verstehen zu können, analysierte eine retrospektive Studie notärztliche Einsätze im ländlichen Bereich.
PublikationUm die Bedürfnisse für telemedizinische Anwendungen im Rettungsdienst besser verstehen zu können, analysierte eine retrospektive Studie notärztliche Einsätze im ländlichen Bereich. Diese Studie wurde in Kooperation mit dem Österreichischen Roten Kreuz, Landesverband Burgenland durchgeführt.
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02
Video-Dolmetsch im Rettungsdienst
Sprachbarriere stellt für Notärzt:innen eine zusätzliche Herausforderung dar.
In einer Studie wird die Machbarkeit für Video-Dolmetsch evaluiert. Diese Studie wird in Kooperation mit der Universitätsklinik für Anästhesie, Allgemeine Intensivmedizin und Schmerztherapie an der Medizinischen Universität Wien und der Berufsrettung Wien durchgeführt.
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03
POCUS Pulscheck I
Ultraschall statt tasten? Machbarkeitsstudie der Doppler-Pulskontrolle bei Herzstillstand im Rettungsdienst
Diese Studie befindet sich gerade im Status der Datenauswertung
Hintergrund:
Eine zuverlässige Pulsmessung ist entscheidend zur Erkennung eines Herzstillstands und der Rückkehr des Spontankreislaufs (ROSC). Manuelle Pulskontrollen gelten jedoch als unzuverlässig – selbst bei erfahrenem Personal.
Point-of-Care-Ultraschall (POCUS), insbesondere mittels Pulswellen-Doppler an Karotis oder Femoralarterie, bietet eine objektivere und schnellere Alternative. Im Gegensatz zur transthorakalen Echokardiographie erlaubt die POCUS-basierte Pulskontrolle (PPC) quantitative Messwerte wie die maximale systolische Geschwindigkeit (PSV) und vermeidet potenziell lange Reanimationsunterbrechungen.
Bislang wurde PPC nur im klinischen Umfeld untersucht. Unsere Studie will ihr Potenzial erstmals auch im präklinischen Einsatz evaluieren.
Zielsetzung:
Ziel dieser Studie ist es, zu untersuchen, ob eine Doppler-Ultraschalluntersuchung der Oberschenkelarterie (FADU) mit einem Handgerät bei Herzstillständen außerhalb des Krankenhauses (OHCA) im Rettungsdienst zuverlässig durchführbar ist. Zusätzlich werden die FADU-Ergebnisse mit manuellen Pulskontrollen verglichen, Unterschiede und Zusammenhänge analysiert sowie Einflussfaktoren wie Alter, Geschlecht, Körperbau und Ursache des Herzstillstands berücksichtigt.
Ergebnis:
Ausständig
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04
POCUS Pulscheck II
Puls per Ultraschall sichtbar? Folgestudie zu POCUS Pulscheck I vergleicht bezieht die arterielle Kompressibilität im B-Modus mit ein – und prüft ihren prognostischen Wert während der Reanimation.
Diese Studie befindet sich gerade im Status der Rekrutierung
Hintergrund:
Manuelle Pulskontrollen gelten seit langem als Standard während der Reanimation, sind jedoch laut Studien oft unzuverlässig – selbst bei erfahrenem Personal.
POCUS Pulscheck II untersucht daher nicht nur die Doppler-Pulsmessung an der Oberschenkelarterie, sondern ergänzt sie um die Beurteilung der arteriellen Kompressibilität (ACAs) im B-Modus.
Ziel ist es, mithilfe tragbarer Ultraschallgeräte bei außerklinischem Herzstillstand objektivere Hinweise auf Kreislaufaktivität zu gewinnen.Zielsetzung:
Ziel dieser Studie ist es, zu untersuchen, ob eine Doppler-Ultraschalluntersuchung der Oberschenkelarterie (FADU) mit einem Handgerät bei Herzstillständen außerhalb des Krankenhauses (OHCA) im Rettungsdienst zuverlässig durchführbar ist. Zusätzlich werden die FADU-Ergebnisse mit manuellen Pulskontrollen verglichen, Unterschiede und Zusammenhänge analysiert sowie Einflussfaktoren wie Alter, Geschlecht, Körperbau und Ursache des Herzstillstands berücksichtigt.
Ergebnis:
Ausständig
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05
REBECCA – Reversible Ursachen des Herz-Kreislauf Stillstandes
Reversible Ursachen im Fokus
Diese Studie befindet sich gerade im Status der Rekrutierung
Hintergrund:
Die frühzeitige Erkennung reversibler Ursachen für einen Herzstillstand außerhalb des Krankenhauses
(OHCA) ist für eine wirksame Behandlung von entscheidender Bedeutung. Tragbare Diagnosegeräte, darunter präklinischer Ultraschall, toxikologische Untersuchungen und Blutgasanalysen, spielen eine wichtige Rolle bei der Erleichterung einer zeitnahen und genauen Diagnose. Diese Studie zielt darauf ab, die Prävalenz reversibler Ursachen bei OHCA und deren Relevanz zu bewerten.Zielsetzung:
Ziel der Studie ist es, die Häufigkeit reversibler Ursachen bei außerklinischem Herzstillstand (OHCA) zu erfassen und zu untersuchen, wie diese Befunde die Behandlung und den Transportzielort beeinflussen.
Ergebnis:
Ausständig
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06
Video Dolmetsch – Burgenland
Sprachbarriere stellt für Notärzt:innen eine zusätzliche Herausforderung dar.
Diese Studie befindet sich gerade im Status der Planung
Hintergrund:
Dieses Projekt wurde ins Leben gerufen, um ein häufig auftretendes Problem in der prähospitalen Notfallversorgung zu adressieren: Sprachbarrieren zwischen Rettungspersonal und Patient:innen. Aufgrund der geographischen Lage und der hohen Zahl an Menschen ohne Deutschkenntnisse kommt es regelmäßig zu Verständigungsproblemen, die die Qualität der Erstversorgung und die Auswahl des geeigneten Krankenhauses beeinträchtigen können. Die Studie untersucht, ob der Einsatz professioneller Video-Dolmetscher:innen im Rettungsdienst technisch umsetzbar und benutzerfreundlich ist und inwieweit er die medizinische Entscheidungsfindung unterstützt.
Zielsetzung:
Mit der Studie wollen wir herausfinden, ob Video-Dolmetschen im Rettungsdiensttechnisch zuverlässig funktioniert und für das Einsatzpersonal einfach nutzbar ist. Hierzu arbeiten wir mit dem Roten Kreuz Burgenland zusammen. In der Studie werden 25 Patient:innen mit Sprachbarriere im Burgenland von Rettungsteams mithilfe eines professionellen Video-Dolmetschdienstes über ein Tablet betreut. Die Rettungskräfte erhalten vorab ein kurzes Online-Training und dokumentieren anschließend technische Abläufe, Nutzbarkeit und Auswirkungen des Dolmetscheinsatzes. Ziel ist es, die Kommunikation mit Patient:innen mit Sprachbarrieren zu verbessern, um dadurch fundiertere medizinische Entscheidungen treffen zu können – etwa bei der Wahl der Behandlung oder des Zielkrankenhauses. Langfristig soll so die Versorgungsqualität und Patientensicherheit im prähospitalen Bereich gestärkt werden.
Ergebnis:
Ausständig
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07
Notruf Vorspann
Studie untersucht, ob ein angepasstes Tonband-Wording in der Notruf-Warteschleife die Zeit bis zur Bekanntgabe des Notfallortes verkürzt.
Diese Studie befindet sich gerade im Status der Planung
Hintergrund:
Bei Notrufen werden die Anrufer oft überrascht, dass die erste Frage “Wo genau ist der Notfallort?” und nicht “Was ist passiert?” ist. Daher dauert es oft lange bis der Ort des Notfalls bekannt ist. Unser Ansatz ist, dass die Zeit in der Warteschleife genutzt werden kann, damit die Anrufer den genauen Notfallort bei Annahme des Notrufs bereit haben.
Zielsetzung:
Die Studie gliedert sich in drei Teilprojekte: Zunächst wird retrospektiv der Ist-Zustand analysiert, insbesondere die Zeitdauer bis zur Bekanntgabe des Notfallortes. Im zweiten, partizipativen Schritt wird gemeinsam ein neues, passendes Wording für die Tonbandansage in der Warteschleife entwickelt. Abschließend wird das neue Wording im Notrufsystem für drei Monate live eingesetzt und anschließend mit den zuvor erhobenen Daten verglichen, um Verbesserungen zu bewerten.
Ergebnis:
Ausständig