Crowdsourcing-Kampagne | Reden Sie mit! Welche Risiken und Schäden können wir gemeinsam als Gesellschaft durch COVID-19 akzeptieren? Gibt es einen Mittelweg?

Das Ludwig Boltzmann Institute Digital Health and Patient Safety (LBI DHPS) hat von März bis Juni 2021 die Initiative „Reden Sie mit! Welche Corona-Risiken und Schäden können wir gemeinsam als Gesellschaft akzeptieren?“ durchgeführt.

Bis Ende April waren alle in Österreich lebenden Menschen eingeladen, ihre Erfahrungen und Meinungen zu Corona-Risiken und Schäden einzubringen. Die Ergebnisse wurden durch Sozialwissenschafter*innen aufbereitet und im Anschluss gemeinsam mit Expert*innen diskutiert, um einen gesamtgesellschaftlichen Konsens zu Corona-Risiken und Schäden zu finden sowie Handlungsempfehlungen an die Politik und andere Entscheidungsträger*innen zu erarbeiten.

Mit der „Reden Sie mit!“-Initiative verfolgte das LBI DHPS zwei Ziele:

  • fundierte Vorschläge für neue Lösungen zu erarbeiten und diese Vorschläge (politischen) Entscheidungsträger*innen zu übergeben.
  • Themenbereiche identifizieren, zu denen es dringend neue Forschung braucht, um wissenschaftlich fundierte Lösungen für die betroffene Bevölkerung entwickeln zu können. Die Initiative baute auf dem “Reden Sie mit”-Projekt aus 2020 auf, bei dem die Ludwig Boltzmann Gesellschaft ein Crowdsourcing zu Fragen rund um psychische Gesundheit durchgeführt hat (https://corona.lbg.ac.at/).

Ansprechperson

Elisabeth Klager, MSc

Administrative Director, Open Innovation in Science Manager

elisabeth.klager@dhps.lbg.ac.at