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29.03.2022 von lbidhps

Österreichischer Patient:innenbeirat sucht Mitglieder

Interessierte Bürger:innen können sich ab sofort für den Patient:innenbeirat bewerben, um gemeinsam an Fragen der Gesundheitsforschung zu arbeiten.

Wien, 29. März 2022. Patient:innenzentrierte Forschung und aktive Einbindung von Bürger:innen in die Forschung und in gesellschaftlich relevante Themen hat in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Aus einer Initiative („Reden Sie mit-Kampagne“) des Ludwig Boltzmann Institute Digital Health and Patient Safety (LBI DHPS) zur Einbindung der Bevölkerung zum Thema Covid-19 entstand die Idee zur Einrichtung eines eigenen Gremiums. „Der Beirat ist eine logische Entwicklung aus vielen einzelnen Initiativen und Projekten der letzten Jahre“, erklärt Elisabeth Klager, Open Innovation in Science Managerin des LBI DHPS. „Wir setzen in unserem Forschungsinstitut immer darauf, Patient:innen in den Mittelpunkt zu stellen und von Anfang an in die Forschung zu involvieren. Für den Beirat suchen wir neugierige Personen, die sich einbringen und mit uns gemeinsam an Fragen der Gesundheitsforschung arbeiten wollen.“

Gemeinsam mit dem LBI DHPS steht auch die Österreichische Plattform Patientensicherheit hinter der Gründung des Patient:innenbeirats. Anna Teufel, Leiterin der Geschäftsstelle der Plattform Patientensicherheit sieht hier Chancen für Synergien: „Durch den Beirat soll eine kontinuierliche Einbindung von (potentiellen) Patient:innen in aktuelle Forschungsprojekte gesichert werden und eine Win-Win-Situation für beide Seiten geschaffen werden.“ Durch die verschiedenen Institutionen des österreichischen Gesundheitswesens, die der unabhängigen Plattform angehören, ist ein intensiver Austausch mit den wichtigsten Playern des Gesundheitssystems gewährleistet.

Aufruf zur Bewerbung

Ab sofort können sich Bürger:innen bis zum 22. April 2022 auf www.patientenbeirat.at informieren und für die Mitarbeit bewerben. Spezifisches Hintergrundwissen und Vorkenntnisse sind nicht notwendig. „Wir wünschen uns eine möglichst diverse Gruppe, um eine Vielzahl an Meinungen und Sichtweisen abzudecken“, so Klager. Im Patient:innenbeirat soll diskutiert werden, Ideen gesammelt und Neues geschaffen werden. Für den Zeitaufwand und das Engagement werden Mitglieder außerdem vergütet. „Uns ist es wichtig, die Arbeit und das Einbringen der Mitglieder auch finanziell zu honorieren“, erklärt Teufel.