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06 Juli 2026 von lbidhps

Neue Studie: So prägen soziale Medien die Debatte über assistierten Suizid

Neue Studie: So prägen soziale Medien die Debatte über assistierten Suizid

Das Ludwig Boltzmann Institut für Digital Health und Patientensicherheit (LBI DHPS) veröffentlicht eine neue wissenschaftliche Studie mit dem Titel „Life, death, and 280 characters: a hashtag analysis of #AssistedSuicide on X (2015–2025)“, die in der renommierten Fachzeitschrift Frontiers erschienen ist.

Unter der Leitung von Atanas G. Atanasov untersuchten die Forschenden Maria Kletecka-Pulker, Thomas Wochele und Olena Litvinova mehr als 105.000 Beiträge auf der Plattform X (ehemals Twitter), um zu analysieren, wie über assistierten Suizid im Zeitraum von 2015 bis 2025 diskutiert wurde.

Die Ergebnisse zeigen, dass die öffentliche Debatte maßgeblich durch gesetzliche Entwicklungen beeinflusst wird und ein breites Spektrum ethischer, medizinischer und gesellschaftlicher Perspektiven widerspiegelt. Gleichzeitig verdeutlicht die Studie das Potenzial sozialer Medien als wertvolle Datenquelle, um öffentliche Einstellungen zu komplexen Gesundheitsthemen besser zu verstehen und evidenzbasierte gesundheitspolitische Entscheidungen zu unterstützen.

Die Autorinnen und Autoren betonen zudem die Notwendigkeit, besonders schutzbedürftige Menschen zu schützen und gleichzeitig den Zugang zu einer qualitativ hochwertigen Palliativversorgung sowie einer umfassenden Betreuung am Lebensende sicherzustellen.

Die vollständige Publikation ist hier abrufbar:https://www.frontiersin.org/journals/digital-health/articles/10.3389/fdgth.2026.1744855/full

Team LBI Digital Health Patient Safety: Atanas G. Atanasov, Maria Kletecka-Pulker, Thomas Wochele and Olena Litvinova